Einsam

einsam bin ich
einsam werde ich sein
so bin ich hier wie morgen allein
kein leben hier au遝r mir
ich erfrier an der k鋖te hier

alles so karg um mich herum
alles was mich umarmt ist die eisige einsamkeit
und mein elendiges leid
das nicht das maul h鋖t
weil es schreit und schreit und schreit !!!
entstellt ist mein seelengesicht wenn ich blicke ins silbertal
die qual mein st鋘diger begleiter und meine sehnsucht mein schwarzer reiter

f黨le mich nackt und kalt
f黨le mich alt und verbraucht ausgezehrt und verwehrt
meine einsamkeit ist die hure die ich reite
NEIN ich bin die hure die geritten wird von ihr !!
ihre fesseln sind so hart scheuern sich mir bis auf die knochen
ich w黱scht ich h鋞te sie damals erstochen
dort im getummel der menschen h鋞s tun k鰊nen
aber ich bin doch ihrs und sie nicht meins
oder ist sie deins ?
besitzt du sie auch?
dort in deinem bauch lauert ein wolf der dich reisst
der sich durch dich hindurch beisst
niemand wird mich vermissen au遝r du
niemand wird nach mir sehnsucht haben au遝r du
niemand wird nach meinem namen heulen au遝r du
denn ich bin deine einzige ,ich bin das was die einsamkeit nicht einsam macht



sonne

geboren aus den wilden fluten des roten ozeans
so kamst du hervor
als der himmel seine farbe verlor
und der menschheit ewige finsternis schwor
so warst du geboren
und am himmel zielos verloren
so l鋟fst du nun still und leis
aber dennoch lieblich
deines weges bahn
geboren in deiner bahn wurde ich
ich w黱scht ich k鰊nt mit dir schlafen gehen
leis setz ich mich auf die k黨le weid
und schau zu des himmels geleit
seh wie du untergehst
und ich denk
ach was k鰊nt ich geben um dir es gleich zu tun
so schl鋐st du nun in den dunklen armen der nacht
die preis mir hier gibt ihre himmelspracht
und ich mich leise und doch innerlich laut frag
wer hat das erdacht ?
wer hat das vollbracht?
ich hab nie gelacht nur ewglich in stiller trauer gedacht
ich w黱scht ich k鰊nt untergehen mit dir
ich w黱scht ich k鰊nt dich einatmen
ich w黱scht ich k鰊nt dich ewiglich f黨len
ich w黱scht du w鋜est meine ewigkeit
ich w黱scht ich k鰊nte sein dein geleit
ich w黱scht ich w鋜 mit dir vereint
aber der winter verneint es mir er treibt dich fort
an einen unbenannten ort
so schlaf ich mit dir ein auf der weid
und geh mit dir in gedanken unter
hinab in die k黨le nacht
geh mit dir unter
und erwache erneut auf der taufrischen weid



Tanzende Schatten

Tanzende Schatten auf meiner Haut
so liegt mein Fleisch nackt im Schnee
alles was ich f黨le ist der scharfe Kuss des Windes
ich ertrinke im gr黱en See
der mich zudeckt mit dem Tod
der mich fesselt und nicht verschont
ein roter Blutstrom
der durch mich hindurch flie遲
wie einst als du mir das Schwert ins Herz stie遲
die Einsamkeit ist mein Kettengewand
das ich stehts trag
sie ist das erste was mich k黶st wenn ich aufsteh
und das letzte wenn ich zu Ruh geh
deine Stimme unsterblich in meinem Ohr
ich h鰎 sie lachen
dein Bild ich tragen will immer dar
in meinem s黶sen Schmerz
du lebst f黵 immer in meinem kalten Herz
das nur einen liebt meinen Freund den Schmerz



Der Gro遝 Mensch

der 创gro遝创 mensch muss reden 黚er den in seinen augen schwachen
damit er seine eigene schw鋍hen und fehler in ignoranz wiegen kann

der 创gro遝创 mensch muss lachen 黚er den der es nicht schafft
um sich selber hoch jubeln zu k鰊nen
der 创gro遝创 mensch muss herab schauen auf den kleinen
damit er sich gro f黨len kann
der 创gro遝创 mensch muss sich schm點ken mit gro遝n dingen
damit man auf ihn sehen kann

der 创gro遝创 mensch teilt gerne den anderen seine schuld zu
damit hat sein gewissen ruh
der 创gro遝 创mensch wird irgendwann von seinen stelzen fallen

und seine schreie werden in ignoranz verhallen



Weltmeer der Toten

Meine Gedanken waren einst rein
doch haben sie jetzt ihre s黶se reinliche Unschuld verloren
an dich
Und haben mich somit gebrochen
tausende L鋜chen singen mir die Lieder der verlorenen Seelen
ich bin eine von ihnen , gebrochen ,in Kr鋗pfen liegend im Seelentod
geboren und dennoch tot
lebend und dennoch tot
lachend und dennoch tot
ein Weltmeer der Toten sich mir dabot ich meine Sinne an ihnen verlor
ich mich f黦te meiner Sehnsucht
ich mich selber erkannt und dennoch im Leben verbannt
habe ich mich in den Tod gerannt
das Leben nur eine Phrase
alles wird nichtig was einst so unendlich wichtig im Leben war
das Atmen nur noch zur unertr鋑lichen Last mir erscheint
das Essen sich nicht mehr schmecken l鋝st
und ich nur noch trag in mir die Todespest
lass mich gehen Leben in das Weltmeer der Toten
sie haben nach mir gerufen
ich will diesem rufen folgen
aber du kettest mich an das irdische hier
ich erfrier hier so lasse mich gehen ...
lasse meine Seele mit dem schwarzen Wind verwehen
lass mich in das Totenreich mit eingehen



Erinnerungskette

ich bin den see entlang gegangen
tauchte meine fe hinein
und setzte mich nieder
all jene verdammten erinnerungen kehrten wieder
hab ich sie nicht in eine kiste gelegt ?
hab ich sie nicht verschlossen?
und vergraben?
hab ich nicht ?!!??
dort liegen sie eingesargt
und schreien nach mir
tag f黵 tag
doch liegen sie nicht in der kiste
sie liegen in meinem herz
und geben mir die bilder mit all dem bitterem schmerz



Zur點k zur 躡ersicht Poetry

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